AUF DEN SPUREN DER SCHLACHT BEI MESSKIRCH

Leitung: Dr. Werner Fischer, Historiker.
Bei Meßkirch fand bekanntlich am 5.5.1800 eine entscheidende Schlacht zwischen den Napoleonischen Truppen unter General Moreau und dem österreichischen Heer unter Baron von Kray statt. Es war einer der blutigsten Zusammenstöße im Zweiten Koalitionskrieg und siegreich für die Franzosen, die damit die Österreicher zur Räumung Südwestdeutschlands zwangen. Meßkirch wurde also zur Wegmarke im Untergang der „Alten Ordnung“ und der Name ist im Pariser Arc de Triomphe verewigt. Doch wer kennt das Ausmaß der Truppenaufstellungen und -bewegungen? Wir sahen einleitend im Haus der Musik viele erklärende Karten und Bilder und brachen dann unter Leitung von Dr. Fischer per PKW zu den 5 Punkten auf, wo die entscheidenden Gefechte stattfanden. Das umfasste ein Gebiet von 80 Quadratkilometern (Menningen-Rohrdorf-Heudorf-Thalheim-Bietingen-Krumbach-Meßkirch).

ERSTER WELTKRIEG: TAGEBUCH EINES MESSKIRCHERS

Leitung:         Dr. Werner Fischer                      Ort:             Haus der Musik
Dauer:            1 x 2UE                                       Gebühr:      3,00 € Abendkasse
Teilnehmer:   6 mindestens                                Zeit:           19:30 bis 21.00Uhr
„Aus den Kriegstagebüchern des Meßkircher Steinbildhauers Fritz Enzenroß 1914 bis 1918“. Teil I umfasste die Jahre 1914/15, Teil II das Jahr 1916 und nun haben wir Teil III: von Januarbis Dezember 1917.
Enzenroß berichtet von seinerEinberufung als Wehrmann im August 1914, seiner anfäng­lichen Begeisterungfür den Krieg, seinen ersten Arbeitseinsätzen in Frankreich, seinen erstenbrutalen Erfahrungen mit Trommelfeuer, pausenlosen französischen Angriffen,gefallenen Kameraden, Schlamm und Kälte im Graben, seiner wachsendenErnüchterung, seiner Enttäuschung über arrogante, sadistische und unfähigeVorgesetzte usw. Daneben schreibt er über Sitten, Land und Leute. Nun erfahren wir von seinen Erlebnissen in Galizien und haben etwas Zeit, um über aktuelle Kriegsgefahren und die Rolle Europas zu diskutieren.
Herbst 2016          Kurs-Nr.:  VOR-16203       Beginn:    Donnerstag, 10.11.2016
 

Tagebücher aus dem 1. Weltkrieg

Leitung: Dr. Werner Fischer Ort: Haus der Musik
Dauer: 1 x 2 UE Gebühr: 3,00 € Abendkasse
Teilnehmer: 6 mindestens Zeit: 19:30 bis 21.00Uhr
„Aus den Kriegstagebüchern des Meßkircher Steinbildhauers Fritz Enzenroß 1914 bis 1918“. Teil I umfasste die Jahre 1914/15, Teil II das Jahr 1916 und nun haben wir Teil III: von Januar bis Dezember 1917.
Enzenroß berichtet von seiner Einberufung als Wehrmann im August 1914, seiner anfäng-lichen Begeisterung für den Krieg, seinen ersten Arbeitseinsätzen in Frankreich, seinen ersten brutalen Erfahrungen mit Trommelfeuer, pausenlosen französischen Angriffen, gefallenen Kameraden, Schlamm und Kälte im Graben, seiner wachsenden Ernüchterung, seiner Enttäuschung über arrogante, sadistische und unfähige Vorgesetzte usw. Daneben schreibt er über Sitten, Land und Leute. Nun erfahren wir von seinen Erlebnissen in Gali-zien und haben etwas Zeit, um über aktuelle Kriegsgefahren und die Rolle Europas zu dis-kutieren.
Frühjahr 2016 Kurs-Nr.: VOR-16102 Beginn: Donnerstag, 14.04.2016
.

Fritz-Stärk-Abend mit Mitgliedern seiner Familie

Veranstaltung vom 27.10.2015 im Haus der Musik, Kontakt: Dr. Waldemar Gorzawski
Vor 100 Jahren – Fritz Stärk verlässt Meßkirch: 1913 wanderte der 22-jährige Meßkircher Fritz Stärk aus, um in Amerika sein Glück zu suchen. Als er 1961 nach Deutschland zurückkehrte, war er einer der erfolgreichsten amerikanischen Komponisten für Filmmusik und eine internationale Berühmtheit. Fritz Stärk, ein Ur-Ur-Großneffe von Conradin Kreutzer, wurde am 16. November 1891 in Meßkirch geboren; sein Vater Ernst Stärk war Brauereibesitzer. In Meßkirch lernte der Junge Geige spielen; alte Photographien im Heimatmuseum zeigen ihn bei kleinen Aufführungen. Aber die Kleinstadt wurde ihm bald zu eng. In den USA verdiente er wie alle Einwanderer in den verschiedensten Berufen seinen Lebensunterhalt. Als überall Vorführsäle für das neue Medium Film gebaut wurden, gründete er ein kleines Orchester, das in großen Kinos die Begleitmusik zu Stummfilmen spielte. Als der Tonfilm aufkam, sah der junge Musiker die Chance seines Lebens: „Frederic Stark“ wurde einer der ersten Filmkomponisten in Amerika. Er spielte seine Filmmusiken auch unabhängig vom Film mit dem Orchester in Konzerten, ein Brauch, der sich bis heute gehalten hat. Allmählich breitete sich sein Ruhm aus: von 1929-38 war er Kapellmeister bei „Don Lee Radio“ in Los Angeles und von 1938-61 Musikdirektor der weltbekannten Walt-Disney-Filmstudios in Hollywood. Die Musik der meisten Filme von Walt Disney sind von ihm zusammengestellt oder komponiert und dirigiert worden. In der Hollywood-Bowl, einer riesigen Veranstaltungsarena, dirigierte er dazu noch Konzerte vor über 15000 Zuhörern. Am bekanntesten wurde die Begleitmusik zu den Walt-Disney-Filmen „Fantasia“ und „Grand Canyon“ (für die Musik zu diesem Film erhielt Stärk sogar einen „Oscar“). Sein letztes Werk war der Beethoven-Film „The Magnificent Rebel“; Walt Disney scheute keine Kosten, und so hatte Fritz Stärk Gelegenheit, die besten europäischen Orchester zu dirigieren (Wien, Berlin, Prag, Paris, Rom). Als 70-Jähriger kehrte Fritz Stärk zurück und lebte in Freiburg bei seiner Schwester. Am 12. Dezember 1964 dirigierte er noch in seiner Heimatstadt Meßkirch das Konstanzer Bodensee-Symphonieorchester in einem Konzert. An seinem 79. Geburtstag, am 16. November 1969, starb Fritz Stärk alias Frederic Stark in Freiburg. Die Urne wurde im Grab seiner Eltern im „Millionenviertel“ des Meßkircher Friedhofs beigesetzt. Eine schlichte Platte auf dem Grab und seit November 1983 sein Bild in der Heimatstube des „Löwen“ erinnern an einen der Meßkircher Genies. Dr. Werner Fischer

Den Hauptartikel zu diesem Thema sehen Sie auf der Internetseite der Akademie Alb-Bodensee: www.akademie-bodensee.org

MESSKIRCHER KLIMAGIPFEL

Vortrag: Prof. Stefan Rahmstorf, Potsdam Institut für Klimafolgenforschung

Montag, 14.9.2015, 19.00 Uhr - Schloss Meßkirch, Festsaal

Klimaschutz ist kein Thema für Experten, sondern für alle, die dieses Thema ernst nehmen. Weil sie Menschen sind, die gerne auf dieser Erde leben und auch dafür Sorge tragen möchten, dass nachfolgende Generationen ebenfalls gut hier leben können. Solarcomplex Singen veranstaltet zusammen mit der Stadt Meßkirch den ersten Meßkircher Klimagipfel. Klar ist, dass dadurch nicht die Welt gerettet wird. Es soll vielmehr ein Beitrag zur Wissensbildung zu diesem Thema sein und unser Bewusstsein für die Konsequenzen eigenen Handelns schärfen. Weil es nicht stimmt, dass unsere kleinen Beiträge am großen Problem nichts ändern können...

STADT- UND SCHLOSSFÜHRUNGEN

Führungen:
- Schlossführungen jeden 2. Sonntag im Monat um 15.00 Uhr
- Stadtführungen zwischen Juni und September, jeden Donnerstag um 19.00 Uhr
- Es gibt keine öffentlichen Kreisgalerie-Führungen mehr.
Hinweise in der Presse
Treffpunkt: jeweils Schloss, Eingang Heidegger-Museum

Anfragen/Auskunft: Tourist-Info Stadt Meßkirch (Telefon: 07575/206-46